Schankanlagenreinigung: Professionelle Hygiene & gesetzliche Vorgaben für die Gastronomie 2026

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Schankanlagenreinigung: Professionelle Hygiene & gesetzliche Vorgaben für die Gastronomie 2026

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ein perfekt gezapftes Bier plötzlich einen Beigeschmack hat oder die Schaumkrone nicht mehr hält? Oft liegt die Ursache tief in den Leitungen, wo Ablagerungen nicht nur den Genuss trüben, sondern auch ein echtes Hygienerisiko darstellen. Eine fachgerechte Schankanlagenreinigung ist weit mehr als eine lästige Pflichtaufgabe im Gastronomiealltag. Sie ist das technische Fundament für Ihren wirtschaftlichen Erfolg und der sicherste Schutz vor empfindlichen Bußgeldern bei der nächsten unangekündigten Kontrolle.

Wir wissen, dass der Zeitdruck im Betrieb hoch ist und die rechtlichen Anforderungen, wie der neue DGUV Grundsatz 310-010 vom März 2026, auf den ersten Blick komplex wirken können. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die gesetzlichen Reinigungsintervalle nach DIN 6650-6, die Eigenverantwortung gemäß Lebensmittel-Hygieneverordnung und wie Sie durch professionelle Wartung die Lebensdauer Ihrer Technik messbar verlängern. Wir geben Ihnen einen klaren Überblick über die notwendigen Schritte für konstante Bierqualität und eine lückenlose Dokumentation, damit Sie sich wieder voll auf das Wesentliche konzentrieren können: Ihre Gäste.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Erfahren Sie, warum die strikte Einhaltung der DIN 6650-6 und des neuen DGUV Grundsatzes 310-010 für Ihre rechtliche Absicherung im Betrieb entscheidend ist.
  • Wir zeigen auf, warum das chemisch-mechanische Verfahren mit Reinigungsschwämmchen die effektivste Methode gegen hartnäckige Beläge und Keimbildung darstellt.
  • Eine fachgerechte Schankanlagenreinigung garantiert eine konstante Getränkequalität und verhindert geschmackliche Beeinträchtigungen sowie Trübungen des Bieres.
  • Lernen Sie die korrekten Intervalle für verschiedene Getränkearten kennen, um technische Störungen zu vermeiden und die Lebensdauer Ihrer Schanktechnik zu erhöhen.
  • Verstehen Sie die Risiken einer unsachgemäßen Eigenreinigung und wie Sie durch ein lückenloses Protokoll bei Hygienekontrollen auf der sicheren Seite stehen.

Was ist eine fachgerechte Schankanlagenreinigung nach DIN 6650?

Eine professionelle Schankanlagenreinigung ist weit mehr als das bloße Durchspülen der Leitungen mit Wasser. Es handelt sich um einen systematischen, technischen Prozess zur vollständigen Eliminierung von Keimen, Hefen und Ablagerungen. Die Grundlage für diese Arbeit bildet in Deutschland die DIN 6650-6. Diese Norm definiert präzise die Anforderungen an die Reinigung und Desinfektion von Getränkeschankanlagen. Sie stellt sicher, dass der gewerbliche Ausschank den hohen Anforderungen der Lebensmittel-Hygieneverordnung (LMHV) entspricht. Seit März 2026 ergänzt zudem der DGUV Grundsatz 310-010 diese Vorgaben, indem er einheitliche Qualifizierungen für das Reinigungspersonal festlegt.

In der täglichen Praxis müssen Gastronomen zwischen der laufenden Pflege und der professionellen Grundreinigung unterscheiden. Während das tägliche Abwischen der Zapfhähne und das Spülen der Tropfbleche zur Routine gehört, erfordert die Schankanlagenreinigung im festgelegten Intervall fachspezifisches Wissen und spezielles Equipment. Wasser allein reicht als Spülmittel in der Gastronomie nicht aus. Da Bier organische Stoffe enthält, bilden sich klebrige Rückstände, an denen reines Wasser wirkungslos abperlt. Nur durch den gezielten Einsatz von Reinigungschemikalien und mechanischem Druck lassen sich diese Schichten lösen.

Warum die Schankhygiene über Ihren Umsatz entscheidet

Sauberkeit zahlt sich direkt in der Kasse aus. Eine verunreinigte Anlage führt oft zu einer gestörten CO2-Bindung. Das Ergebnis ist ein übermäßiges Schäumen beim Zapfen, was den Schankverlust erhöht und wertvolle Zeit kostet. Mikroorganismen in den Leitungen verursachen zudem Trübungen und einen säuerlichen oder muffigen Fehlgeschmack. Der Gast bemerkt diese Qualitätsmängel sofort. Ein glänzender Zapfhahn und ein kristallklares Bier signalisieren dem Kunden hingegen handwerkliche Sorgfalt. Dieses sichtbare Vertrauen ist die Basis für eine langfristige Gästebindung und einen stabilen Umsatz.

Gefahrenquelle Schankanlage: Biofilme und Bierstein

Vernachlässigte Leitungen sind ein idealer Nährboden für unerwünschte Gäste. Bierstein, eine mineralische Ablagerung aus Calciumoxalat, setzt sich mit der Zeit an den Innenwänden der Schläuche fest. Diese raue Oberfläche bietet Bakterien und Hefen perfekten Halt. Es entstehen sogenannte Biofilme; schleimige Schichten, die die Getränkequalität massiv beeinträchtigen. Ohne regelmäßige chemisch-mechanische Reinigung können diese Keime sogar gesundheitliche Risiken für den Gast darstellen, was bei Kontrollen durch das Gesundheitsamt zu schweren Konsequenzen führt. Eine fachgerechte Wartung verhindert diese Risiken von vornherein.

Die Reinigungsverfahren: Chemisch-mechanische Reinigung im Fokus

In der professionellen Getränketechnik gilt die chemisch-mechanische Reinigung als der Goldstandard. Während bei einer rein chemischen Standreinigung das Reinigungsmittel lediglich in der Leitung verbleibt und einwirkt, kombiniert das chemisch-mechanische Verfahren zwei Wirkprinzipien. Hierbei wird eine Reinigungslösung mittels spezieller Pumpensysteme durch die Leitungen zirkuliert, während gleichzeitig mechanische Reinigungskörper den Schmutz abtragen. Diese Methode ist alternativlos, wenn es darum geht, hartnäckige Beläge und Mikroorganismen vollständig zu entfernen. Eine reine Wasserspülung oder das bloße Einlegen von Kleinteilen reicht nicht aus, um die strengen Vorgaben der DIN 6650-6 zu erfüllen.

Der Prozess erfordert professionelle Reinigungsadapter und Umkehrpumpen. Diese Technik ermöglicht es, die Fließrichtung der Reinigungslösung periodisch zu ändern. So werden auch verwinkelte Stellen in Schankhähnen und Anschlüssen erreicht, die bei einfachem Durchfluss oft im Schatten der Strömung liegen. Die Schankanlagenreinigung wird so zu einem kontrollierten Kreislauf, der erst endet, wenn die Leitungen mikrobiologisch einwandfrei sind. Für Gastronomen bedeutet dieser Aufwand maximale Sicherheit gegenüber den Kontrollbehörden und ein konstant hohes Qualitätsniveau beim Gast.

Alkalische vs. saure Reinigungsmittel: Wann wird was genutzt?

Die Wahl des richtigen Wirkstoffs ist entscheidend für den Erfolg. Alkalische Reiniger sind die Allrounder im Gastronomiealltag. Sie lösen organische Rückstände wie Hopfenharze, Eiweißverbindungen und Hefezellen effektiv auf. Diese Stoffe bilden die Grundlage für gefährliche Biofilme. Saure Reinigungsmittel kommen hingegen gezielt zum Einsatz, um mineralische Ablagerungen zu bekämpfen. Hierzu zählt vor allem der Bierstein, der sich wie Kalk in den Leitungen festsetzt und herkömmlichen alkalischen Mitteln widersteht.

Der Umgang mit diesen Konzentraten erfordert Fachwissen und Schutzausrüstung. Falsche Mischverhältnisse können die Dichtungen der Anlage angreifen oder, bei unzureichender Spülung, Rückstände im Getränk hinterlassen. Unsere Experten sorgen für die exakte Dosierung und eine fachgerechte Beratung zu den passenden Reinigungszyklen für Ihren Betrieb.

Der mechanische Faktor: Schwammgummikugeln richtig einsetzen

Reibung ist der Schlüssel zur Tiefenreinigung. Kleine Schwammgummikugeln werden zusammen mit der Reinigungslösung durch das System gepumpt. Dabei ist die Wahl der richtigen Größe essenziell: Die Kugel muss geringfügig größer sein als der Innendurchmesser der Leitung (meist 7mm oder 10mm). Nur durch diesen leichten Überdruck entsteht der nötige Reibungswiderstand, um festsitzende Partikel von den Innenwänden zu schrubben. Wasser allein fließt über glatte Biofilme einfach hinweg, doch die mechanische Kraft der Schwämme bricht diese Strukturen auf. Der Reinigungserfolg wird am Ende durch eine Sichtprüfung der austretenden Kugeln und des Spülwassers kontrolliert. Erst wenn das Wasser glasklar austritt, ist die Leitung bereit für den nächsten Anstich.

Schankanlagenreinigung

Profi-Service vs. Eigenreinigung: Eine Risikoanalyse

In vielen Gastronomiebetrieben herrscht die Annahme vor, dass die Reinigung der Zapfanlage eine Aufgabe ist, die nebenbei vom Servicepersonal erledigt werden kann. Diese Einschätzung unterschätzt jedoch die technische Komplexität und die rechtliche Tragweite. Während eine oberflächliche Pflege schnell durchgeführt ist, erfordert eine normgerechte Schankanlagenreinigung tiefgehendes Fachwissen über Materialverträglichkeiten und chemische Reaktionen. Der Zeitaufwand für eine gründliche Eigenreinigung wird oft unterschätzt; Zeit, die dem Personal im Kerngeschäft am Gast fehlt. Werden hier Abkürzungen genommen, leidet sofort die Hygiene.

Ein erhebliches Risiko bei der Eigenreinigung ist die falsche Handhabung der Reinigungschemie. Verbleiben Rückstände von alkalischen oder sauren Mitteln in den Leitungen, weil die Spülzeiten nicht exakt eingehalten wurden, drohen gesundheitliche Schäden für den Gast und massive rechtliche Konsequenzen für den Betreiber. Zudem führt der Einsatz ungeeigneter Werkzeuge häufig zu teuren technischen Defekten. Zerkratzte Oberflächen in den Leitungen oder beschädigte Dichtungen an den Zapfköpfen begünstigen die schnelle Neubildung von Keimen. Ein Fachbetrieb hingegen übernimmt nicht nur die handwerkliche Arbeit, sondern steht auch in der Haftung für die korrekte und materialschonende Ausführung.

Häufige Fehler bei der Do-it-yourself Reinigung

In der Praxis beobachten wir oft, dass Einwirkzeiten der Reinigungsmittel aus Zeitnot verkürzt werden. Die Chemie kann so ihre volle Wirkung gegen Biofilme nicht entfalten. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Verwendung von zu harten Bürsten oder spitzen Gegenständen, die die empfindlichen Oberflächen der Kompensatorhähne beschädigen. Oft konzentriert sich die Eigenreinigung zudem nur auf die sichtbaren Teile, während Zapfköpfe und Zwischendichtungen vernachlässigt werden. Dort sammeln sich Keime, die das frische Bier sofort wieder kontaminieren.

Wann der Fachmann zwingend erforderlich ist

Bei komplexen Anlagen mit weiten Wegen vom Kühlhaus zum Tresen stößt die Eigenreinigung an ihre Grenzen. Hier ist professionelles Equipment nötig, um den erforderlichen Druck für die mechanische Reinigung aufzubauen. Besonders kritisch ist die Situation nach längeren Betriebspausen, etwa nach einer Saisonpause oder einem Pächterwechsel. In diesen Fällen ist eine intensive Grundreinigung durch Experten unverzichtbar. Ein wesentlicher Vorteil bleibt die Rechtssicherheit: Nur ein Fachbetrieb erstellt ein lückenloses und rechtssicheres Bierleitung reinigen Protokoll, das bei jeder amtlichen Kontrolle als Entlastungsbeweis dient.

Gesetzliche Intervalle und das Reinigungsprotokoll

Die Verantwortung für die Schankhygiene liegt seit dem Wegfall der alten Schankanlagenverordnung im Jahr 2005 vollständig beim Betreiber. Die Lebensmittel-Hygieneverordnung (LMHV) fordert heute eine lückenlose Einhaltung der Sorgfaltspflicht. In der Praxis bedeutet dies, dass die Schankanlagenreinigung nach den anerkannten Regeln der Technik durchgeführt werden muss. Die DIN 6650-6 dient hierbei als wichtigster Maßstab für die Gastronomie. Seit dem 5. März 2026 greift zudem der neue DGUV Grundsatz 310-010. Dieser regelt die Qualifizierung von Personen, die Schankanlagen reinigen und desinfizieren. Er unterstreicht die Bedeutung von Arbeitssicherheit und Hygiene. Fachbetriebe bringen diese zertifizierte Expertise bereits mit und entlasten den Gastronomen von der Nachweispflicht gegenüber der Berufsgenossenschaft.

Reinigigungsintervalle für Bier, Wein und AFG

Die Intervalle richten sich primär nach der Art der ausgeschenkten Getränke und deren Verderblichkeit. Für Bierleitungen sieht die DIN 6650-6 eine gründliche Reinigung alle 7 Tage vor. Wein, Fruchtsaftschorlen und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (AFG) erlauben oft ein Fenster von 7 bis 14 Tagen. Besondere Aufmerksamkeit verlangen Tafelwasseranlagen und Postmix-Systeme; hier sind die Intervalle je nach technischer Ausführung und Herstellerangabe strikt einzuhalten. Wichtige Einflussfaktoren sind zudem die Umgebungstemperatur und der Durchsatz. In warmen Kellerräumen oder bei geringem Absatz vermehren sich Mikroorganismen deutlich schneller. In solchen Fällen ist eine Verkürzung der Intervalle ratsam, um die mikrobiologische Sicherheit jederzeit zu gewährleisten und technische Störungen durch Ablagerungen zu vermeiden.

Das rechtssichere Protokoll: Was muss drinstehen?

Ein rechtssicheres Reinigungsprotokoll ist Ihr wichtigster Entlastungsbeweis bei einer Kontrolle. Das früher obligatorische Schankbuch ist zwar in seiner alten Form nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben, doch die Dokumentationspflicht im Rahmen eines HACCP-Konzepts bleibt bestehen. Ein professionelles Protokoll muss präzise Angaben enthalten:

  • Datum und Uhrzeit: Wann wurde die Reinigung durchgeführt?
  • Personal: Name des Ausführenden oder des Fachbetriebs.
  • Durchgeführte Maßnahmen: Welche Leitungen wurden gereinigt?
  • Reinigungsmittel: Verwendete Wirkstoffe und deren Konzentration.
  • Spülkontrolle: Bestätigung der abschließenden Spülung, idealerweise durch einen pH-Wert-Test.

Diese Dokumente sollten Sie sorgfältig über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren archivieren. Im Falle einer Beschwerde durch Gäste dient das Protokoll als rechtlicher Schutzschild. Es belegt, dass Sie alle zumutbaren Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen haben. Ohne diese Nachweise stehen Sie im Haftungsfall bei Prüfungen durch das Gesundheitsamt auf verlorenem Posten. Damit Sie bei der nächsten Prüfung entspannt bleiben können, unterstützen wir Sie mit einer lückenlosen Dokumentation und fachgerechten Ausführung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihren nächsten Reinigungsservice.

GTH Honesz: Ihr Fachbetrieb für Schankanlagenreinigung im Norden

GTH - Getränke Technik Honesz steht für handwerkliche Präzision und tief verwurzelte Fachkompetenz in der norddeutschen Gastronomie. Wir verstehen uns nicht bloß als Dienstleister, sondern als verlässlicher Partner an Ihrer Seite. Unser Team bringt die nötige Erfahrung mit, um jede technische Herausforderung zu meistern. Dabei decken wir das gesamte Spektrum ab: Von der präzisen Reinigung einer einzelnen Bierleitung in der Eckkneipe bis hin zur komplexen Wartung von Großanlagen in Eventzentren oder Stadien. Eine professionelle Schankanlagenreinigung ist bei uns immer Maßarbeit, die individuell auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt wird.

Neben der reinen Hygiene bieten wir Ihnen technische Sicherheit durch maßgeschneiderte Wartungsverträge. Diese Verträge sorgen für eine verlässliche Planungssicherheit und tragen maßgeblich zum Werterhalt Ihrer Schanktechnik bei. Sollte es trotz aller Sorgfalt einmal zu einer Störung kommen, lassen wir Sie nicht im Stich. Unser 24/7 Notdienst ist speziell für technische Probleme nach der Reinigung oder bei plötzlichen Ausfällen konzipiert. Wir wissen, dass im Gastgewerbe jede Minute zählt; deshalb sind wir sofort zur Stelle, wenn es darauf ankommt. So bleibt Ihr Betrieb am Laufen und Ihre Gäste zufrieden.

Vor-Ort-Service von Kiel bis Flensburg

Unsere Einsatzgebiete erstrecken sich über das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein. Wir garantieren schnelle Reaktionszeiten und lokale Präsenz, egal ob Ihr Betrieb in Kiel, Lübeck oder Flensburg liegt. Auch in Neumünster und auf den nordfriesischen Inseln wie Föhr sind wir regelmäßig für unsere Kunden im Einsatz. Diese regionale Nähe ermöglicht es uns, flexibel auf Ihre Terminwünsche einzugehen und die Besonderheiten der lokalen Wasserqualitäten in unser Reinigungskonzept einzubeziehen. Jahrelange Erfahrung im norddeutschen Raum macht uns zum Mentor für hygienisch einwandfreien Ausschank.

Jetzt unverbindliches Angebot anfordern

Der Weg zu einer hygienisch sicheren Anlage ist bei uns denkbar einfach und transparent gestaltet. Nach Ihrer ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir einen Termin zur Besichtigung Ihrer Schanktechnik. Auf dieser Basis erstellen wir einen detaillierten Reinigungs- und Wartungsplan, der exakt zu Ihrem Durchsatz und Ihren Getränkearten passt. Bei GTH - Getränke Technik Honesz setzen wir auf klare Kommunikation; Sie erhalten ein Angebot mit transparenten Kosten ohne versteckte Gebühren oder Kleingedrucktes. Vertrauen Sie auf einen Fachbetrieb, der sein Handwerk von Grund auf versteht und für den Gründlichkeit oberste Priorität hat. Sichern Sie sich jetzt Ihren Termin für eine professionelle Schankanlagenreinigung und legen Sie die Hygiene Ihrer Anlage in erfahrene Hände.

Höchste Getränkequalität durch professionelle Wartung

Eine fachgerechte Schankanlagenreinigung ist das Rückgrat jedes erfolgreichen Gastronomiebetriebs. Durch die konsequente Einhaltung der DIN 6650-6 und der aktuellen DGUV-Vorgaben schützen Sie sich nicht nur vor rechtlichen Risiken, sondern garantieren Ihren Gästen auch ein unverfälschtes Geschmackserlebnis. Die Kombination aus chemisch-mechanischen Verfahren und einer lückenlosen Dokumentation sorgt dafür, dass Ihre Technik langfristig zuverlässig arbeitet und Sie jeder Hygienekontrolle gelassen entgegensehen.

Als inhabergeführter Meisterbetrieb und nach DIN 6650 zertifizierter Fachbetrieb stehen wir Ihnen mit unserer gesamten Expertise zur Seite. Wir sorgen dafür, dass Ihre Leitungen mikrobiologisch rein bleiben und bieten unseren Gastronomie-Kunden im Ernstfall einen 24/7 Notdienst. Vertrauen Sie auf handwerkliche Präzision statt auf riskante Kompromisse bei der Hygiene. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren hohen Qualitätsanspruch jeden Tag aufs Neue ins Glas zu bringen.

Jetzt Kontakt aufnehmen und Schankanlage professionell reinigen lassen

Häufig gestellte Fragen zur Schankanlagenreinigung

Wie oft ist eine Schankanlagenreinigung in der Gastronomie gesetzlich vorgeschrieben?

Die Reinigungsintervalle richten sich nach der DIN 6650-6, die für Bierleitungen eine Reinigung alle 7 Tage vorsieht. Bei Wein oder alkoholfreien Erfrischungsgetränken liegt das Intervall meist zwischen 7 und 14 Tagen. Die Lebensmittel-Hygieneverordnung überträgt dem Betreiber die volle Verantwortung für den hygienisch einwandfreien Zustand. Ein Verstoß gegen diese Sorgfaltspflicht kann bei amtlichen Kontrollen zu empfindlichen Konsequenzen führen.

Was kostet eine professionelle Bierleitungsreinigung durch einen Fachbetrieb?

Die Kosten für einen professionellen Service hängen von der Anzahl der Leitungen, dem Anfahrtsweg und dem individuellen Verschmutzungsgrad ab. Fachbetriebe kalkulieren meist nach einem Pauschalpreis pro Leitung oder nach dem tatsächlichen Zeitaufwand vor Ort. Da jede Anlage technisch individuell ist, empfiehlt sich eine Besichtigung zur Erstellung eines exakten Angebots. Transparente Anbieter weisen dabei alle Posten klar aus.

Kann ich die Bierleitungen auch nur mit Wasser spülen?

Wasser allein reicht für eine hygienische Schankanlagenreinigung nicht aus, da es organische Rückstände und Bierstein nicht lösen kann. Ohne chemische Wirkstoffe und mechanische Unterstützung durch Reinigungsschwämme verbleiben Biofilme in den Leitungen. Diese Schichten bieten Mikroorganismen einen idealen Nährboden und führen schnell zu Trübungen oder Fehlgeschmack im Getränk. Nur das kombinierte Verfahren garantiert die geforderte Keimfreiheit im Betrieb.

Welche Strafe droht bei einem fehlenden Reinigungsprotokoll?

Bei fehlenden Reinigungsprotokollen drohen Bußgelder durch das Gesundheitsamt, die je nach Schwere des Versäumnisses variieren können. Viel schwerwiegender ist jedoch der Verlust des Entlastungsbeweises im Falle einer Gäste-Beschwerde. Ohne lückenlose Dokumentation nach HACCP-Grundsätzen haftet der Betreiber persönlich für entstandene Schäden. Das Protokoll dient somit als Ihr wichtigster rechtlicher Schutzschild bei jeder amtlichen Prüfung.

Wie lange dauert der Prozess der chemisch-mechanischen Reinigung?

Der Zeitaufwand variiert je nach Anlagengröße und Leitungslänge. In der Regel sollten Gastronomen pro Leitung etwa 20 bis 30 Minuten kalkulieren, wobei Rüstzeiten für die Pumpensysteme hinzukommen. Eine gründliche Reinigung lässt sich nicht beschleunigen, da die chemischen Mittel eine bestimmte Einwirkzeit benötigen, um alle Ablagerungen zuverlässig zu lösen. Gründlichkeit steht hier im Sinne der Qualitätssicherung stets vor Schnelligkeit.

Muss ich die Zapfanlage nach der Reinigung besonders lange spülen?

Ein intensives Nachspülen mit Trinkwasser ist nach jedem chemischen Reinigungsschritt zwingend erforderlich. Es dürfen keinerlei Rückstände von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln in der Anlage verbleiben, da diese den Geschmack verfälschen oder gesundheitsgefährdend sein können. Die Kontrolle erfolgt idealerweise durch einen pH-Wert-Test am Zapfhahn. Erst wenn der Wert dem des ursprünglichen Trinkwassers entspricht, ist die Leitung wieder für den Ausschank freigegeben.

Was ist der Unterschied zwischen einer Reinigung und einer Desinfektion der Anlage?

Die Reinigung entfernt sichtbare Verschmutzungen und organische Ablagerungen wie Hefen oder Hopfenharze. Die Desinfektion hingegen zielt darauf ab, unsichtbare Mikroorganismen und Bakterien abzutöten oder deren Vermehrung zu stoppen. In der professionellen Getränketechnik werden diese Schritte meist kombiniert durchgeführt. Nur durch die vollständige Entfernung des Nährbodens kann das Desinfektionsmittel seine volle Wirkung entfalten und die Anlage mikrobiologisch sicher machen.

Bietet GTH Honesz auch Notfall-Reinigungen am Wochenende an?

GTH Honesz stellt für Gastronomie-Kunden einen 24/7 Notdienst bereit, der auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar ist. Wenn technische Störungen auftreten oder eine dringende Reinigung nach einem besonderen Ereignis nötig wird, sind wir sofort zur Stelle. Diese Einsatzbereitschaft sorgt dafür, dass Ihr Betrieb auch in kritischen Momenten reibungslos weiterläuft. Wir verstehen uns als verlässlicher Problemlöser für den gewerblichen Ausschank im gesamten Norden.

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